Air France macht ein Zugeständnis an Dicke REISEN Ein zweiter Sitzplatz zum reduzierten Preis, dies bietet die französische Fluggesellschaft übergewichtigen Erwachsenen an, deren Zahl in Frankreich ständig wächst. Eine anerkennde Initiative für die korpulenten Menschen, die mehr Bequemlichkeit fordern. Für Allegro Fortissimo, die aktivste der Dicken-Vertretungen, ist dies « schon ein kleiner Sieg ». Die Luftfahrtgesellschaft Air France bietet nun seinen stark übergewichtigen Passagieren, die aus Gründen des "Komforts" einen zweiten Platz benötigen, einen Preisnachlass an. Für diesen "extra-seat", und nur für diesen, erhalten die Kunden mit einen deutlichen Übergewicht etwas 25 % bis 33 % Preisnachlass pro Flug. "Wir sind die einzige Gesellschaft in Europa die diese Art von Preisnachlass anbietet, ja wahrscheinlich sogar in der ganzen Welt!", versichert man bei Air France, die in jedem Jahr 5000 Übergewichtige transportiert.
Auf einem Flug Paris-New York zu 756 €, auf dem ein Fetter bequem Reisen möchte, indem er einen zweiten Sitz bucht, bezahlt er nun für sein Ticket 1262 € anstatt 1512 € vorher. Die Einsparung von 250 € erscheint lächerlich gering. Es ist, um die Wahrheit zu sagen, bezeichnend dafür, welchen Wert dieser Fortschritt in der Tarifpolitik, der ohne jede Publicity eingeführt wurde, in den Augen der Dicken hat. "Es gibt so wenig Fortschritt in unserem Sinn, dass man schon für diesen applaudieren muss.", unterstreicht Beatrix, eine Dicke, die ihren Urlaub in den USA verbringt.
"Wir begrüssen diese Bemühungen und die Aufmerksamkeit von Air France. Aber wir wünschen uns, dass sie noch viel weiter gehen, und uns den zweiten Sitz kostenlos überlassen. Wir sind eine einzige Person." insistiert Viviane Gacquiere, Präsidentin von Allegro Fortissimo, "die umfangreichste Dicken-Vertretung", die schon häufiger mit der Verwaltung von Air France über dieses Thema verhandelt hat.
>>Eine moralische Verpflichtung<< Diese Position wird von dem Abgeordneten von Paris, Jean-Marie Le Guen, geteilt. Dieser hat letzten Dienstag einen Vorschlag zur "Bekämpfung des Übergewichts" in der Nationalversammlung eingebracht, und fordert namentlich von den Transportgesellschaften "Sitzplätze, die für Personen mit Übergewicht geeignet sind, gleichberechtigt gegenüber den anderen Fahrgästen" ohne Zusatzzahlungen.
"Die Geste von Air France zeigt auf, dass man anfängt das Problem wahrzunehmen, aber es reicht noch nicht für den Bericht über die Menschenrechte. Ich favorisiere das Anrecht auf einen zweiten Sitz. Es ist eine moralische Verpflichtung. Es ist eine Kostenfrage. Die Gesamtgesellschaft sollte dafür aufkommen, indem Sie ein wenig mehr für ihr Ticket zahlt", schlägt der Parlamentarier vor. Im Moment ist der kostenlos zweite Sitz in den Überlegungen der Air France-Manager weit von der Realisierung entfernt. "Wir haben einen ersten Schritt gemacht. Danach werden wir weitersehen", wiederholt man bei Air France.
Die dicksten Dicken sind schaffen es immer, nicht mehr als einen Platz bezahlen zu müssen. "Wenn ich das Flugzeug besteige, und es ist nicht vollbesetzt, erfrage ich jedesmal mit meinem schönsten Lächeln bei der Stewardess, ob ich nicht einen zweiten Sitz bekommen kann, dem immer zugestimmt wird", bezeugt Beatrix. Im Gegenzug verwandelt sich das Flugzeug in eine Galeere, wenn es ausgebucht ist. "Dann ist man im Sitz gefangen, eingepresst zwischen zwei Armlehnen, mit der Unruhe, diese beim Aufstehen möglicherweise abzubrechen", beschreibt Viviane die Situation ironisch.
VINCENT MONGAILLARD
* Diese Ermäßigung erhalten gleichermassen Passagiere, die besonderes Gepäck in der Passagierkabine mitnehmen wollen, wie z.B. einen Kontrabaß, und jene, die aus medizinischen Gründen einen zusätzlichen Sitz benötigen (z.B.wegen eine Gipsbeins) und all jene, die keinen Nachbarn neben sich sitzen haben wollen.
Désormais, Air France proposeaux obèses de disposer d'une deuxième place à prix réduit pour voyager dans de meilleures conditions. (AFP/TIM)
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